SOURCE: Open Mobile Alliance

September 24, 2006 19:00 ET

Open Mobile Alliance bietet neue offene Spezifizierungen als Kandidaten für Markteinsatz

SEOUL, REPUBLIC OF KOREA -- (MARKET WIRE) -- September 24, 2006 -- Die Open Mobile Alliance (OMA), ein internationales Gremium zur Definition von Spezifizierungen, gibt bekannt, dass ihr Client Side Content Screening Framework Enabler Version 1.0 und ihr Games Services Client Server Interface Enabler Version 1.0 nun öffentlich als Kandidaten für den Markteinsatz verfügbar sind. Beide Spezifizierungen, die Neuerungen in der Branche darstellen, durchlaufen bereits das Interoperability Testing Program der OMA, um sie weiter zu verbessern und zu verfeinern, bevor sie den Status eines Approved Enabler Releases erhalten.

"Unsere Mitglieder reagieren weiterhin auf die Nachfrage des Marktes nach neuen, innovativen Wegen, um den Herausforderungen der Interoperabilität begegnen und den Anforderungen der Anwender und der Branche gerecht zu werden", sagte Jari Alvinen, Vorstandsvorsitzender von OMA. "Die verstärkte Teilnahme in unserer Games Services Working Group und die zunehmende Besorgnis wegen Sicherheitsrisiken bei Mobilanwendungen haben zu diesen beiden jüngsten Enabler Releases geführt. Wir sind stolz, diese beiden Spezifizierungen zu unserem wachsenden Repertoire hinzufügen zu können."

Auftreten schädlicher Inhalte

Die neue Spezifizierung für den Client Side Content Screening Framework Enabler definiert die Spezifizierung für den Framework und die Schnittstellen zur Nutzung von Applikations-Enabler, die sich auf mobilen Terminals befinden. Die Spezifizierung definiert, wie Anwendungen mit der OMA-Funktion zur Content-Überprüfung interagieren, womit per Daten-Scanning auf dem mobilen Terminal schädliche Inhalte entdeckt und entfernt werden können. Damit können verschiedene Screening-Protokolle interagieren und mögliche Risiken erkennen und entfernen, wodurch eine wirkungsvolle Maßnahme gegen die zunehmenden Bedrohungen in der Mobil-Sparte bereitgestellt wird, die sich über eine Vielzahl von Netzwerken und Geräten verbreiten.

"Mit der Verfügbarkeit reichhaltigerer Inhalte haben wir die Notwendigkeit nach wirkungsvollen Gegenmaßnahmen erkannt, um die wachsende Menge von schädlichen Inhalten einzudämmen, die auf Handys übertragen werden", sagte Mark Cataldo, Vorsitzender des OMA Technical Plenary. "Bevor noch gefährlichere Varianten, wie etwa sich selbst ausbreitende Viren und Würmer ein Chaos in Netzwerken und bei Endanwendern verursachen, will der OMA Client Side Content Screening Framework die Entwicklung von Client-Side-Technologien zur Content-Überprüfung in Umgebungen für Mobilanwendungen erleichtern. Zudem analysiert OMA weiterhin die Bedrohungen und Schutzvorkehrungen für Mobilgeräte, die von bestimmten Content-Arten ausgehen, indem man weitere Spezifizierungen entwickelt."

Besuchen Sie bitte http://www.openmobilealliance.org/release_program/Client_Side_CS_FW_v1_0.html für detaillierte technische Spezifizierungen zum neuen Standard.

Client-Server-Interoperabilität für mobile Spiele

Die zweite Spezifizierung von OMA für Spiele-Services ermöglicht es, Spiele auf einem mobilen Terminal auszuführen und mit einem Game-Server auf vollständig kompatible Weise zu interagieren. Damit wird ein weitreichender Einsatz von zunehmend attraktiveren Spiele-Inhalten erleichtert und gefördert. Mit diesem Enabler können Mobil-Spiele auf konsistente Weise mit den Spiele-Servern von verschiedenen Diensteanbietern interagieren, wodurch interessante Dienste wie Multi-Player-Spiele, Chat und Veröffentlichung von Bestergebnissen zur Verfügung stehen.

"Die Spieler-Communities wie auch die Interaktionsformen werden zunehmend facettenreicher und verbreiten sich über ganze Regionen, womit auch die Nachfrage nach Interoperabilität zunimmt", sagte Kevin Mowry, Vorsitzender der OMA Games Services Working Group. "Die marktorientierten Spezifizierungen von OMA erlauben es allen Beteiligten der Wertkette im Gaming-Segment, mit Vertrauen in die globale Erweiterbarkeit ihrer Arbeiten zu investieren."

Besuchen Sie bitte http://www.openmobilealliance.org/release_program/gs-csi_V1_0.html für detaillierte technische Spezifizierungen zum neuen Standard.

Über das OMA Release-Programm

OMA hat bereits 49 Enabler Releases veröffentlicht. OMA unterhält ein permanentes Interoperabilitätsprogramm zur Validierung von Enabler-Spezifizierungen sowie der Implementierung von Produkten und Diensten der OMA-Mitglieder. Unter Verwendung eines transparenten Arbeitsprozesses liefert das Enabler Release-Programm zwei zentrale Schritte für jeden Enabler:

--  Ein Candidate Enabler Release (CER), das einen akzeptierten Satz von offenen technischen Spezifizierungen liefert, die in Produkten und Lösungen eingesetzt und auf ihre Interoperabilität geprüft werden können.
    
--  Ein Approved Enabler Release (AER), das ein Candidate Enabler Releases darstellt, welches das Interoperabilitätsprogramm (IOP) von OMA durchlaufen hat. Im Rahmen des IOP-Programms wird die Interoperabilität von Implementierung verschiedener Unternehmen getestet. Dies kann durch OMA oder aber auf anderem Wege geschehen.
    
Weiterführende Information finden Sie unter http://www.openmobilealliance.org/release_program/index.html.

Über die Open Mobile Alliance (OMA)

Die Open Mobile Alliance (OMA) liefert offene Spezifikationen zur Erstellung interoperabler Dienst, die über Landesgrenzen, Betreiber und feste und mobile Terminals hinweg funktionieren. Vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Anwender und des wachsenden Marktes für Datendienste setzen sich die Mitglieder der Open Mobile Alliance für die Annahme neuer und verbesserter Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsdienste ein. Der Open Mobile Alliance gehören wichtige Akteure und Unternehmen aus den zentralen Bereichen der Wertschöpfungskette im Wireless-Segment an. OMA leistet einen Beitrag zur schnellen und effizienten Einführung von Dienstleistungen und Anwendungen.

Der Name Open Mobile Alliance (OMA) und das entsprechende Logo sind Marken der Open Mobile Alliance Ltd. Andere Produkt- und Firmennamen, die in dieser Pressemitteilung erwähnt werden, sind Marken oder Handelsnamen und Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

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