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October 26, 2016 06:49 ET

Andre Leduc erhält die Auszeichnung „M3AAWG 2016 JD Falk Award” für Betriebssicherheit im Netz und für die Arbeit an der kanadischen Anti-Spam-Gesetzgebung (CASL) zum Schutz von Online-Nutzern

SAN FRANCISCO, KALIFORNIEN--(Marketwired - Oct 26, 2016) - Dem führenden Architekten sowohl eines umfassenden Berichts, der Online-Bedrohungen für das allgemeine Publikum entmystifiziert, als auch eines wichtigen kanadischen Gesetzes, welches das Spam-Volumen deutlich reduziert hat, wurde für seine Beiträge zu einer sichereren Online-Welt die diesjährige Auszeichnung „M3AAWG 2016 JD Falk Award” verliehen. Andre Leduc erhielt die Anerkennung für seine Federführung bei dem weltweiten Bericht Operation Safety Net zu den beste Methoden für Sicherheit im Netz und für seine Rolle bei der Entwicklung der kanadischen Anti-Spam-Gesetzgebung (CASL), die von Marketing treibenden Unternehmen verlangt, vor dem Versenden kommerzieller E-Mails die Erlaubnis der Nutzer einzuholen.

Die Auszeichnung wurde am 25. Oktober im Rahmen der viertägigen 38. Hauptversammlung der M3AAWG in Paris bekanntgegeben. Die „Messaging, Malware and Mobile Anti-Abuse Working Group (M3AAWG)” (Arbeitsgruppe zur Missbrauchsbekämpfung bei Mitteilungen, Schadware und Mobilfunk) verleiht die Auszeichnung jährlich, um einen „unbesungenen Helden” auszuzeichnen, der hinter den Kulissen arbeitet, um das Internet und die Endnutzer zu schützen.

„Beide Leistungen wurden von der Gemeinschaft zur Missbrauchsbekämpfung als wertvolle Instrumente im Kampf gegen Spams und andere Formen der Cyber-Kriminalität weithin anerkannt. Das Operation Safety-Net (Betriebssicherheit im Netz) verschafft den allgemeinen und nicht technisch orientierten Nutzern Zugang zu Cyber-Sicherheit, indem der komplizierte Fachjargon hinsichtlich der Sicherheit unserer Geräte verständlich gemacht wird, und das Anti-Spam-Gesetz, das unter der Bezeichnung CASL bekannt ist, hat die Anzahl der Spam-E-Mails in Kanada und weit darüber hinaus drastisch reduziert. Keines dieser Projekte wäre ohne Andre Leducs Liebe zum Detail, ohne seinen engagierten Einsatz, der die Erwartungen weit übertraf, und ohne seine beharrliche Führung erfolgreich gewesen”, sagte Michael Adkins, Chairman of the Board von M3AAWG.  

Leduc ist im kanadischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung geschäftsführender Direktor für Business Intelligence und Analyse sowie für digitale Sicherheit. Er arbeitete auch ehrenamtlich in einer Co-Lead-Funktion im Sekretariat für das London Action Plan/Unsolicited Communications Enforcement Network (LAP/UCENet) und unterstützte die Zusammenarbeit zwischen der M3AAWG und dem LAP/UCENet, die zu dem gemeinsam veröffentlichten Bericht führte. Ein Video, in dem Leducdie Motive erklärt, die hinter den beiden Projekten stehen, steht auf dem YouTube-Kanal von M3AAWG unter www.youtube.com/maawgzur Verfügung.

Operation Safety Net (Operation Sicheres Netz) für Unternehmen, Behörden und Endnutzer
Operation Safety Net -- Best Practices to Address Online, Mobile, and Telephony Threats ist ein 76 Seiten umfassender Bericht, der von Sicherheitsexperten auf der ganzen Welt geschrieben wurde und aktuelle Probleme der Cyber-Sicherheit beschreibt, denen Unternehmen, Behörden und Endnutzer ausgesetzt sind und in dem bewährte Methoden zum Schutz gegen diese Bedrohungen beschrieben werden. Leduc war bei diesem Projekt, das ursprünglich von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung angefordert wurde, federführend und stellte das eingereichte Material zu einem zusammenhängenden Bericht zusammen.

Leduc sagte, „Die Übersetzung unser Fach- und Ingenieursprache in eine allgemein verständliche Sprache war vermutlich der wichtigste Teil der Arbeit. Wir wollten einen Bericht erstellen, den ein Sicherheitsbeauftragter oder ein Ingenieur Kollegen oder dem Management geben kann, damit sie besser verstehen, was Cyber-Kriminalität ist und warum ihr Unternehmen betroffen sein könnte. Wir wollten es auch Entscheidern in der Politik – sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern – erleichtern, die über nicht so viel fachliche Erfahrung verfügen, um handeln zu können.”

Der Bericht wurde ursprünglich 2012 erstellt, dann 2015 aktualisiert. Die neueste Ausgabe behandelt Malware und Botnets, Phishing und Social Engeneering, Missbrauch des Internetprotokolls und des Domain Name System (DNS sowie Bedrohungen bei Mobilfunk, Voice over IP (VOIP) und Telefonie.. Der Bericht wurde ursprünglich auf Englisch veröffentlicht, wurde mittlerweile ins Französische und Spanischeübersetzt und erreicht einen Großteil der Weltbevölkerung. Der Bericht steht in diesen Sprachen unter www.m3aawg.org unter „Best Practices“ zur Verfügung.

CASL wirkt über die Grenzen Kanadas hinaus
Leduc war federführend bei der Entwicklung der Richtlinie und des rechtlichen Rahmens für die kanadische Anti-Spam-Gesetzgebung (CASL), die bei ihrem Inkrafttreten 2014 einen neuen Standard für das Aussenden von Marketingmitteilungen aufgestellt hat. Das Gesetz gilt für kommerzielle Informationen und für Werbematerial, die per E-Mail, SMS, Instant Messaging oder soziale Medien verschickt werden. Es gilt auch für Software-Installationen und für Mobilfunk-Apps.

CASL verlangt, dass Marketing-Treibende, bevor sie kommerzielle Mitteilungen verschicken, die Erlaubnis der Nutzer einholen – ein Verfahren, das als „Opt-in” bezeichnet wird und im Kampf gegen Missbrauch und Spams effektiver ist. Nach dem Gesetz ist es beispielsweise erforderlich, dass Nutzer sich freiwillig bei einer Mailing-Liste registrieren lassen oder dass eine Geschäftsbeziehung zu einem Unternehmen besteht, bevor Marketing-Treibende entsprechendes Material per E-Mail schicken dürfen. Da das CASL für alle Mitteilungen gilt, die an Nutzer in Kanada geschickt werden, einschließlich solcher, die von anderen Ländern aus verschickt werden, hat es international zur freiwilligen Übernahme des Opt-in-Verfahrens beigetragen.

Das Volumen an Spam in kanadischen Netzwerken ist seit Inkrafttreten des CASL-Gesetzes um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Wir haben auch festgestellt, dass sich Absender in Ländern in unserem Süden, in ganz Europa und selbst in Asien an unser Gesetz halten. Viele internationale Versender erhalten nun Einverständniserklärungen vor dem elektronischen Versand kommerzieller Mitteilungen an unsere Nutzer”, sagte Leduc.

Leduc begann mit seiner Arbeit mit Konzepten und der Sprache für das CASL-Gesetz im Jahr 2009. Er hat sich 2004 auf Cyber-Sicherheit spezialisiert, als er OECD-Arbeitsgruppen für eCommerce leitete, und er wurde 2004 Mitglied einer Untergruppe von Experten für High-Tech-Straftaten. Er hat Industry Canada (jetzt Innovation Science and Economic Development Canada) bei der OECD, den G7- und G8-Gipfeln und beim Wassenaar Arrangement vertreten.

Die 38. Hauptversammlung der M3AAWG ist die europäische Jahresversammlung Organisation und hat Sicherheitsexperten aus über 30 Ländern zusammengebracht. Die Arbeitskonferenz umfasst über 50 Sitzungen mit Netzwerkbetreibern, Unternehmen für soziale Netzwerke, Anbietern von Hosting- und Cloud-Dienstleistungen, Anbietern von E-Mail-Dienstleistungen, akademische Forscher  und Berater für öffentliche Ordnung, die Informationen über die neuesten Cyber-Bedrohungen austauschen. Die nächste Konferenz wird vom 20. bis zum 23. Februar 2017 in San Francisco stattfinden.

Über die Messaging, Malware and Mobile Anti-Abuse Working Group (M3AAWG)
Die Messaging, Malware and Mobile Anti-Abuse Working Group (M3AAWG) ist die Schnittstelle, an der die Branche zusammenkommt, um gemeinsam gegen Bots, Malware, Spam, Viren, Denial-of-Service-Attacken und andere Online-Angriffe vorzugehen. Die Mitglieder der M3AAWG (www.M3AAWG.org) repräsentieren über eine Milliarde Mailboxen einiger der größten Netzbetreiber weltweit. Dabei nutzt die Vereinigung die Fachkenntnis und Erfahrung ihrer weltweiten Mitglieder, um mithilfe von Technologie, Zusammenarbeit und Ordre public gegen den Missbrauch bereits bestehender Netzwerke und neuer Dienste vorzugehen. Sie informiert darüber hinaus Entscheidungsträger weltweit über technische und operative Probleme im Zusammenhang mit Online-Missbrauch und Messaging. Die M3AAWG hat ihren Hauptsitz in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien und wird durch die Anforderungen des Marktes gelenkt und von den führenden Netzwerkbetreibern und Providern von Messaging-Diensten unterstützt.

M3AAWG Board of Directors: AT&T gehandelt bei NYSE unter dem SymbolT; CenturyLink gehandelt bei NYSE unter dem Symbol CTL; Cloudmark, Inc.; Comcast gehandelt bei NASDAQ unter dem Symbol CMCSA; Facebook; Google; LinkedIn; Message Systems; Mailchimp; Microsoft Corp.; Orange gehandelt bei NYSE unter dem Symbol Euronext ORA; Return Path; SendGrid, Inc.; Charter Communications; Vade Secure; und Yahoo! Inc.

M3AAWG Full Members:1&1 Internet AG; Adobe Systems Inc.; Agora, Inc.; AOL; Campaign Monitor Pty.; Cisco Systems, Inc.; CloudFlare; Dyn; Exact Target, Inc.; IBM, iContact; Internet Initiative Japan traded on NASDAQ with symbols IIJ and IIJI; Liberty Global; Listrak; Litmus; MAPP; McAfee Inc.; Mimecast; Nominum, Inc.; Oracle Marketing Cloud; OVH; PayPal; Proofpoint; Rackspace; Spamhaus; Sprint; und Symantec.

Eine vollständige Liste steht unter https://www.m3aawg.org/about/roster zur Verfügung.

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