SOURCE: California Oil & Gas Corp.

September 12, 2006 16:48 ET

California Oil & Gas Corp. unterzeichnet Vereinbarung zur Exploration von Erdöl- und Erdgas-Gebieten mit 10.000 Quadratkilometern in Chile

CALGARY, ALBERTA -- (MARKET WIRE) -- September 12, 2006 -- California Oil & Gas Corp. (OTCBB: COGC) gibt bekannt, dass es einen Vorvertrag mit der March Resources Corp. ("March") geschlossen hat, in dessen Rahmen das Unternehmen durch eine Farm-In-Vereinbarung an einem interessanten Explorationsprogramm auf dem Pica North Block im Tamarugal-Becken in Nord-Chile beteiligt wird. Zudem erhält das Unternehmen eine Option, eine Beteiligung am Pica South Block zu erwerben. March erhielt durch das chilenische Ministerium für Bergbau und Energie bereits die Bewilligung exklusiver Rechte zur Erdöl- und Erdgasexploration und Förderung für die beiden Blöcke. Die endgültigen Betriebssonderverträge ("SPOC" - Special Operations Contracts) für die Blöcke, die 10.000 Quadratkilometer (2.500.000 Morgen) umfassen, befinden sich derzeit in der Verhandlungsphase. Der SPOC bestimmt die Explorations- und Förderrechte auf diesen Blöcken für eine Geltungsdauer von 35 Jahren und wird die konkreten Verpflichtungen auflisten, die für die Arbeiten auf den beiden Blöcken übernommen wurden.

COGC hat sich verpflichtet, 2 Bohrlöcher bis zum Verrohrungspunkt zu erstellen und damit eine 50%-Beteiligung an Pica North zu erwerben. March wird pro Bohrloch 1 Million US$ beitragen, während COGC für die restlichen Bohrungskosten bis zum Verrohrungspunkt verantwortlich ist. Der Abschluss und die Tests werden nach Abschluss dieser Beteiligung durchgeführt. Nach der Beteiligung an Pica North erhält COGC die Möglichkeit, sich für eine Barzahlung von 2 Millionen US$ mit 50% am Pica South Block zu beteiligen. March und COGC werden das Projekt gemeinsam über March Chile verwalten und beschaffen derzeit einen Bohrturm und jene Ausrüstung, die eine lange Lieferzeit hat. Die Bohrung des ersten Bohrlochs soll noch vor Jahresende eingeleitet werden.

Diese Farm-in-Beteiligung stellt für California Oil & Gas eine Gelegenheit dar, sich an einem Erdgas-Explorationsprojekt in einem Grenzbecken zu beteiligen, das hohe Risiken birgt und sehr hohe Erträge verspricht. DeGolyer and MacNaughton Canada Limited (D&M) erstellte zum 30. Juni 2006 für March einen Bericht, in dem Schätzungen der möglichen Ressourcen am geplanten ersten Bohrstandort am Pica North Block enthalten sind. Der Bericht schätzt einen Bereich von geschätzten voraussichtlichen "unrisked" Brutto-Erdgasressourcen auf dem anfänglichen Standort am North Block von 86 Mrd. Kubikfuß (BCF) bis 1,5 Billionen Kubikfuß (TCF), mit einem höchsten Schätzwert von 655 BCF förderbarem Erdgas. Der Bericht bezifferte zudem allein für die erste Quelle die geschätzten voraussichtlichen Brutto-Erdgasressourcen nach Anpassung an geologische Risiken auf 94 BCF Erdgas. Der D&M-Bericht für Pica North wurde in Übereinstimmung mit dem National Instrument 51-101 und dessen Vorgaben zur Bewertung von Projekten und Ressourcen erstellt.

Der D&M-Bericht analysiert nur den ersten von mehreren Erkundungsstandorten auf dem Pica North Block. Die entdeckten Erdgasreserven können zur kommerziellen Nutzung an eine Vielzahl von Abbaubetrieben in der Region vertrieben werden, die derzeit noch von importiertem Erdöl oder möglicherweise Flüssig-Erdgas (LNG) abhängig sind.

Dieses Projekt bildet einen internationalen Ausgleich zu unseren konventionellen Erdölprojekten in Kalifornien und den Projekten zur Förderung von Erdgas und Erdgaskondensat in Louisiana.

Beschreibung von Pica North und Pica South

Das Tamarugal-Becken in Nord-Chile ist ein Back-Arc-Becken aus der Jurazeit, das starke Ähnlichkeiten mit dem überaus produktiven kreidezeitlichen Neuquen-Becken in Argentinien aufweist. Dicke Anhäufungen von erdölführendem und schwarzmarinem Schiefer mit wechselgelagerten, Kraton-abgeleiteten Sandsteinlagerbetten kommen in beiden Becken häufig vor. Die äußerst trockene Atacama-Wüste bildet die Oberfläche des Tamarugal-Beckens.

In den 1980er Jahren bestätigten die von der Regierung vor Ort durchgeführten geologischen Oberflächenstudien das Vorhandensein von mehr als 2.000 Meter schwarzen Schiefers mit gutem Flözpotential, das sich im Osten mit transgressiven Sandgestein und Konglomeraten verzahnt. Mehrere Erdöl-Durchsickerungen und Live-Erdöl-Vorkommen wurden identifiziert. Einige Erdölkonzerne haben bereits Interesse bekundet, entschieden sich dann aber, in der Entwicklungsphase befindliche Projekte in Argentinien und Peru zu evaluieren. Zu dieser Zeit gingen viele Unternehmen noch davon aus, das Tamarugal-Becken sei ein Fore-Arc-Becken, da es sich auf der Westseite der Anden befindet.

In der Phase von 1996 bis 2001 wurden mehrere Explorationsprojekte durchgeführt. Hierzu gehörte der Erwerb von 430 Kilometern mit 120-fachen seismischen Daten, die Neuverarbeitung von 224 Kilometern mit 24-fachen seismischen Daten, der Erwerb von 2.071 Gravity-Stations, von 2.000 Kilometern durchgehenden magnetischen Studien und der Untersuchung von 60 Oberflächenabschnitten. Daneben wurde eine Vielzahl von Untersuchungen durchgeführt, darunter umfassende Satelliten-, geochemische, petrologische, palynologische sowie detaillierte integrale computergestützte Becken-Untersuchungen. Für dieses anfängliche Explorationsprogramm wurden 4,1 Millionen US$ aufgebracht. Die entsprechenden Dateien und Akten wurden für eine Durchsicht zugänglich gemacht.

Die Ergebnisse der umfassenden Feldstudien bestätigten die Existenz eines jurassischen Back-Arc-Beckens, das dem produktiven Neuquen-Becken in Argentinien ähnelt, mit über 6.000 Meter marinen Sandgesteins, oolithischen Kalkgesteins und schwarzen Schiefers mit einem Gesamtwert für organisch gebundenem Kohlenstoff von 6%. Mithilfe gängiger geophysikalischer Verfahren wurde eine Reihe von nord-südlichen Druckfalten/-schüben auf der Oberfläche und im Untergrund aufgezeichnet. Die aufgezeichneten Strukturen haben eine Größe von 15 mal 5 Meilen und Abschlüssen von mehr als 2.000 Fuß.

Drei Bohrstandorte wurden für Tests und Bewertungen im North Pica Block festgelegt. Beim ersten Standort werden die Endergebnisse von vier seismischen Linienkreuzungen, geochemischen Schieferanalysen, von zwei Jahren stratigraphischer Untersuchungen an der Oberfläche und von thermalen, magnetischen und Erdanziehungsstudien sowie detaillierten computergestützten Beckenuntersuchungen eingebracht.

Die Primärstruktur am North Pica Block ist, so wie sie derzeit unter Verwendung der geophysikalischen Übersicht abgebildet wird, ungefähr 16 Meilen lang und 4 Meilen breit und besitzt einen vertikalen Abschluss von 2.500 Fuß. Zwei objektive Sandsteinsohlen, eine in einer geschätzten Tiefe von 4.300 Fuß und eine zweite bei geschätzten 7.000 Fuß, werden aufgrund der Ergebnisse einer detaillierten Oberflächenschichtenstudie angenommen. Nach Messungen an den Aufschlüssen liegen die Porositätswerte zwischen 12% und 19% und die Durchlässigkeit bei bis zu 5 MD. Aufgrund der invertierten großwinkligen Verwerfungen könnte tiefer gelegener Sandstein erneut in einer geschätzten Tiefe von 8.470 Fuß gefunden werden. Weitere Sandstein-Vorkommen werden in einer Tiefe von 12.800 Fuß erwartet. Schwarzmariner Schiefer aus dem Jura, der eine Dicke von mehr als 16.000 Fuß hat, befand sich laut Schätzungen in dem Kohlenwasserstoff-erzeugenden Zeitfenster ab Ende der Jurazeit.

Das Unternehmen analysiert weiterhin andere Farm-in- und Erwerbsmöglichkeiten für Projekte in Kalifornien, Louisiana und auf internationaler Ebene, die sich in einer fortgeschrittenen Explorationsphase bzw. in einer frühen Entwicklungsphase befinden.

Im Auftrag des Vorstands

John G. F. McLeod, Präsident

Zukunftsorientierte Aussagen

Bei Aussagen in dieser Pressemitteilung, die sich nicht auf historische Fakten beziehen, handelt es sich um zukunftsorientierte Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Zukunftsorientierte Aussagen sind häufig durch Wörter wie "erwartet", "beabsichtigt", "plant", "möchte", "könnte", "sollte", "sieht voraus", "wahrscheinlich", "glaubt" und ähnliche Wörter gekennzeichnet. Die zukunftsorientierten Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Fakten und Analysen und weitere Information, die ihrerseits auf Vorhersagen und künftigen Ergebnissen und Schätzungen von noch nicht genau bestimmbaren Beträgen basieren, sowie auf Annahmen der Firmenleitung, einschließlich auf der Überzeugung des Unternehmens, dass March Resources Corp. die Betriebssonderverträge ("SPOC" - Special Operations Contracts) für die Pica North- und Pica South-Blöcke in Nord-Chile unterzeichnen wird und dass ein Bohrturm und Bohrausrüstung beschaffen werden kann, um die erforderlichen Arbeiten in der in den SPOC festgelegten Zeitspanne auszuführen. Die tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund einer Reihe von Faktoren, die außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen, deutlich von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Weitere Information zu den Risiken und anderen Faktoren, die Einfluss auf die Geschäfte und Finanzergebnisse des Unternehmens haben könnten, finden sich in den Berichten des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission).

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