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August 14, 2012 02:30 ET

Capgemini, Pegasystems und DLA Piper kooperieren für eine umfassende Lösung für FATCA-Compliance

Bevorstehender Fristablauf zum Jahresende betrifft alle ausländischen Finanzinstitute mit US-Kunden

CAMBRIDGE, MA UND PARIS--(Marketwire - Aug 14, 2012) - Capgemini, einer der weltweit führenden Anbieter von Beratungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleistungen, gab heute gemeinsam mit Pegasystems Inc. (NASDAQ: PEGA), dem Marktführer im Business Process Management (BPM) und einem führenden Anbieter von Lösungen für Kundenbeziehungsmanagement (CRM), und mit DLA Piper, einer internationalen Anwaltskanzlei und führendem Berater im Aufsichtsrecht, bekannt, dass die drei Unternehmen eine gemeinsame Compliance-Lösung für Finanzinstitute anbieten werden, die dem FATCA (US Foreign Account Tax Compliance Act) unterliegen(1). FATCA wird am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Das Gesetz fordert von ausländischen Finanzinstituten die Überprüfung, ob der Inhaber eines Kontos eine US-Person ist, sowie die Meldung von Kontodaten an die US-Steuerbehörde (Internal Revenue Service - IRS). Gegebenenfalls muss ein Finanzinstitut Geldmittel zurückhalten oder an die US-Steuerbehörde eine Quellensteuer von 30 Prozent abführen ("withholdable payments"). Derzeit installierte Systeme zur Erhebung von Kundendaten oder Bekämpfung der Geldwäsche wie Know Your Customer (KYC) und Anti-Money Laundering (AML) sind nicht mit FATCA kompatibel. Dieser Sachverhalt sowie die hohen Kosten der FATCA-Implementierung und die für ein Onboarding erforderliche Zeit führen dazu, dass viele Unternehmen ihre FATCA-Vorhaben nun erneut evaluieren, um sich auf die Änderungen vorzubereiten.

"Viele Unternehmen haben ihre vorhandenen KYC-Programme aufgrund von FATCA erneut evaluiert - angesichts der hohen prognostizierten Kosten von 100 Mio. bis 200 Mio. Dollar, um eine Konformität mit den Regulierungen zu erreichen", erklärte Reetu Khosla, Leiter der Sparte Risk, Fraud and Compliance bei Pegasystems. "Die Unternehmen möchten einen kompletten Überblick über ihre Kunden gewinnen und dadurch im Onboarding-Prozess eine kürzere Zeit zur Umsatzgenerierung erreichen. Die Finanzinstitute antworten auf die stets zunehmenden Regulierungsbestimmungen mit der Auswahl einer vereinheitlichten Plattform, wie z.B. der KYC-Lösung von Pega, die flexibel genug ist, um die Einhaltung von Regulierungspolitiken sicherzustellen, die länder-, produkt- und branchenspezifisch sind. Dank der Zusammenarbeit von Capgemini und DLA Piper erhalten die Kunden ein vollständiges Software- und Dienstleistungspaket, das eine termingerechte und spezialisierte FATCA-Compliance gewährleistet."

Mithilfe dieses gemeinsamen Angebots werden Capgemini und Pegasystems mit Finanzinstituten zusammenarbeiten, um die Schnittstellen ihrer Systeme mit Pegasystems-Technologie abzustimmen und in der Software eine von DLA Piper entwickelte kundenspezifische Komponente für Rechtsberatung zu installieren. Capgemini und DLA Piper werden Daten von Finanzinstituten überprüfen, die Kunden über das erweiterte FATCA-Due-Diligence-Verfahren unterrichten, Anforderungen mitteilen und einbehalten und die Einhaltung von FATCA-Regulierungen sicherstellen.

"Die Organisationen suchen nach umfassenden Lösungen, die nicht nur einen effizienten Onboarding-Prozess bieten, sondern die Einhaltung komplexer internationaler Kontrollbestimmungen sicherstellen", erklärte Erick C. Christensen, Vice President von Capgemini und Leiter der Sparte Compliance Practice North America. "Unsere Marktanalysen zeigen, dass derzeit kein anderes Produkt diesen End-to-End-Ansatz bietet, der nicht nur die FATCA-konforme Implementierung beschleunigt, sondern dies auch noch vollständiger und mit Kostenvorteilen."

Pegasystems, ein führendes Unternehmen für dynamisches Fallmanagement und Softwarelösungen zur Erhebung zusätzlicher Kundendaten (Know Your Customer - KYC), bietet die einzige vereinheitlichte, an Geschäftsregeln orientierte Lösung für Fallmanagement, um die Automatisierung der Einhaltung der FATCA-Bestimmungen zu erleichtern. Es ermöglicht internationalen Einrichtungen ein Management aller Aspekte der FATCA-Anforderungen im Rahmen von automatisierten Onboarding-Verfahren sowie rückschauende Anforderungen. Die Pega-Lösung bietet einen kompletten Blick auf die Kunden, um eine konsistente Klassifizierung nach Geschäftssparten, Konten und Ländern zu garantieren.

Über Pegasystems
Pegasystems, das führende Unternehmen im Bereich Geschäftsprozessmanagement und Software für kundenzentrierte Anwendungen, konzentriert sich auf die Unterstützung von Organisationen bei der Verbesserung der Kundentreue, der Produktivität und der Gewinnung von Neukunden. Unsere patentierte Technologie Build for Change® beschleunigt die Entwicklung geschäftskritischer Lösungen durch die direkte Erfassung geschäftlicher Anforderungen und den Verzicht auf manuelle Programmierung. Die flexiblen, im Unternehmen installierten und Cloud-basierten Lösungen von Pegasystems ermöglichen es den Kunden, sich schnell an wechselnde Geschäftsbedingungen anzupassen und sich dadurch gegen Marktkonkurrenten zu behaupten. Weiterführende Information finden Sie unter www.pega.com.

Über Capgemini
Mit rund 120.000 Mitarbeitern in 40 Ländern ist Capgemini einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing-Dienstleistungen. Im Jahr 2011 betrug der Umsatz der Capgemini-Gruppe 9,7 Milliarden Euro. Gemeinsam mit seinen Kunden erstellt Capgemini Geschäfts- wie auch Technologielösungen, die passgenau auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten sind. Auf der Grundlage seines weltweiten Liefermodells Rightshore® zeichnet sich Capgemini als multinationale Organisation durch seine besondere Art der Zusammenarbeit aus - die Collaborative Business Experience.

Erfahren Sie mehr unter http://www.capgemini.com.

Rightshore® ist eine eingetragene Marke von Capgemini

(1) Das US-Steuergesetz FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) wird vom Finanzministerium und der Steuerbehörde der USA verkündet und implementiert, um die Steuerehrlichkeit von US-Personen zu verbessern, die im Ausland Kapital anlegen oder Beteiligungen an Gesellschaften haben. Im Rahmen von FATCA müssen ausländische Finanzinstitutionen das Eigentum an die von ihnen verwalteten Einlagenkonten von US-Personen bestimmen, der Steuerbehörde IRS Informationen über Finanzkonten melden, die entweder US-Steuerzahlern gehören oder von ausländischen Instituten unterhalten werden, an denen US-Steuerzahler eine bedeutende Beteiligung haben, und in Einzelfällen eine Quellensteuer in Höhe von 30% ("withholdable payments") einbehalten und an die US-Steuerbehörde IRS entrichten.

Ausländische Finanzinstitute können auch selbst der 30%-igen FATCA-Steuer unterliegen, wenn sie nicht an dem FATCA-Compliance-Programm teilnehmen.

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