SOURCE: Cisco

Cisco

May 27, 2011 03:34 ET

Cisco will der 'vernetzten Welt' den Weg zu IPv6 ebnen

Das Unternehmen kündigt neue Lösungen für die größten Herausforderungen von IT-Führungskräften beim Übergang zu IPv6 an

SAN JOSE, CA--(Marketwire - May 27, 2011) - Cisco (NASDAQ: CSCO), seit 25 Jahren an der Spitze in der Entwicklung des Internet-Protokolls, wird der erste Netzwerkausstatter sein, der sich verbindlich zum globalen 24-Stunden-"Testlauf" für die nächste IP-Version am 8. Juni anmeldet. Das Unternehmen kündigte heute neue Produkte und Dienste für einen sanften Übergang von IPv4 auf IPv6 an. Die Angebote sind auf Ergebnisse einer neuen Cisco-Untersuchung ausgerichtet, die Erkenntnisse über die Sorgen von IT-Führungskräften zur Sicherheit, Umsetzung und Wartung von IPv6 ebenso zutage fördert wie ihr Bemühen, externe Führungsexpertise für die Umstellung zu finden.

Als der Vorrat an freien IPv4-Adressen Anfang des Jahres zur Neige ging, blieb nur noch die Option des Übergangs auf IPv6, um langfristige Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Zu den Bemühungen gehört die Vereinigung von IPv4 und IPv6 über alle Netzwerke, Software und Anwendungen hinweg. Um diese einzigartige Herausforderung zu meistern, bietet Cisco eine weite Palette an Switches, Routern und Sicherheitsvorrichtungen, die sowohl internationale IPv6-Testverfahren (siehe "IPv6-ready-Logo") als auch Prüfungen durch die US-Behörden bestanden haben ("USGv6"-Konformität). Dieses beeindruckende Angebot wurde Anfang des Monats deutlich, als Cisco als einer der führenden Akteure im Messenetzwerk der InterOp mit zahlreichen Anbietern zusammenarbeitete und InteropNet zum ersten End-to-End-Messenetzwerk gestaltete, in dem IPv4 und IPv6 nebeneinander funktionierten und Daten-, Ton- und Videodienste für über 15.000 Besucher und 400 Aussteller lieferte.

Die wichtigsten Produkt- und Dienstmerkmale
Cisco weitet seine führende Position bei IPv6 mit neuen Lösungen aus, die es Kunden ermöglichen, den Übergang von IPv4 zu erleichtern und zu beschleunigen.

  • USGv6-konformer Support, insbesondere IPsec v2, für virtuelle private Netzwerke mit IPv6 auf Ciscos ISR G2-Routerplattformen ermöglicht den Übergang in einem zweizügigen IP-Umfeld und erweitert die bestehende Cisco-Suite von IPv6-fähigen ISR-Routern.

  • Stateful NAT64-Unterstützung auf den Cisco-Routerplattformen der ASR 1000-Serie ermöglicht IPv6-Geräten den Zugriff auf IPv4-Server. Auch bei Aktivierung von NAT64 bleiben die Nur-Ipv4-Server und Netzwerke vollkommen unverändert.

  • Location/ID Separation Protocol (LISP), auf Cisco-Router- und Switch-Plattformen bereitgestellt, vereinfacht die Implementierung von IPv6 durch automatisches Anlegen und Ändern von IPv6-über-IPv4-Tunneln zur schnellen, zweizügigen Konfiguration.

  • Der CiscoNetwork Optimization Service hilft Kunden bei der Zustandspflege ihrer Netzwerke und der Vorbereitung ihrer Netzwerke für neue Technologien und grenzenlose Innovationen im jeweiligen Geschäftsbereich. Dieser Service ist jetzt mit intelligenten Analysefähigkeiten ausgestattet, die grafische Diagnoseeinblicke in das Netzwerk ebenso bieten wie eine Bewertung der IPv6-Fähigkeit neuer Geräte, und damit Unterstützung bei der automatischen IPv6-Übernahme. Gemeinsam helfen diese intelligenten Dienste den Kunden bei der Optimierung des Netzwerkzustandes während und nach dem Übergang von IPv4 auf IPv6.

  • First Hop Security bietet sofortige IPv6-Zugriffssicherheit bei einem zweizügigen Campuseinsatz und ist aktuell ausschließlich über das Cisco-Produktportfolio verfügbar.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Untersuchung
Die neuen Angebote kommen zu einem Zeitpunkt, in dem viele Organisationen mitten in der IPv6-Planung und Netzwerkumstellungen sind. Ende April hatte Cisco 101 leitende IT-Experten in den USA befragt. Nachfolgend finden Sie einige der heute veröffentlichten Schlüsselergebnisse:

  • Eine Mehrheit unter den IT-Führungskräften (78 Prozent) gaben an, dass ihre Organisationen die Umstellung auf IPv6 bereits abgeschlossen haben oder zurzeit durchführen.
  • Ein Großteil der Arbeit im Zusammenhang mit der IPv6-Umstellung (94 Prozent) wurde innerhalb der letzten zwei Jahre eingeleitet. Dagegen sagten diejenigen, die entsprechende Arbeiten noch nicht eingeleitet hatten, dass sie mindestens noch neun Monate ab dem Umfragezeitpunkt mit dem Start warten würden.
  • Über die Hälfte (55 Prozent) haben entweder Hilfe externer Berater während der Umstellung in Anspruch genommen oder beabsichtigen, auf entsprechende externe Unterstützung zurückzugreifen.
  • Über die Hälfte (54 Prozent) hält den Schritt als wesentlich für ihre Organisation und fast drei Viertel (73 Prozent) machten sich Sorgen darüber, die Vorteile der Umstellung zu verpassen.
  • Interaktion im öffentlichen Internet steht als Motivationsfaktor an erster Stelle (50 Prozent), aber ein erheblicher Anteil der Befragten gab an, dass sie von dem Wunsch motiviert sind, von Anwendern bereitgestellte Geräte in das Netzwerk zu stellen oder sahen IPv6 als Wettbewerbsfaktor (jeweils 18 Prozent).
  • Fast alle Befragten (92 Prozent) gaben an, dass ihre Sicherheitsspezialisten in die Übergangsarbeiten eingebunden sind.
  • Zu den wichtigsten Sorgen bei der Umstellung gehören Sicherheitsschwachstellen (60 Prozent), Pflege der Umstellungstechnologien (53 Prozent) und Implementierung der Umstellungstechnologien (50 Prozent).
  • Eine Mehrheit (56 Prozent) glaubt, dass die Verantwortung für die Umstellung sowohl von den Service-Providern als auch den Unternehmen getragen werden sollte.
  • IPv6 erfreut sich innerhalb der IT-Organisationen der Unterstützung und Prioritätensetzung auf höchster Ebene; 63 Prozent gaben an, dass ein Exekutivausschuss die Maßnahmen leitet.

Kommentare:

  • Mark Townsley, renommierter Ingenieur bei Cisco

"Mit IPv4 sind wir in den letzten 30 Jahren sehr gut gefahren. Der Übergang auf eine neue Version wird nicht einfach sein, aber für das weitere Wachstum des Internets ist er unumgänglich. Ciscos Ansatz besteht darin, den Kunden durch unser sogenanntes Drei-Phasen-Modell zu helfen: Bewahren, Vorbereiten, Erfolg. Die Kunden können ihre bestehenden Investitionen dadurch bewahren, dass sie bestehende Systeme prüfen und soweit wie möglich Übergangstechnologien einsetzen. Sie können sich vorbereiten, indem sie IPv6 parallel zu IPv4 strategisch einführen. Und schließlich werden sie mit dem Übergang auf ein vollständig IPv6-fähiges Internet Erfolg haben. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, weiterhin größere, effizientere Netzwerke für ihre unternehmerischen Innovationen aufzubauen."

Zusätzliche Information:

Videos

Titel:
Sherri Liebo von Cisco über intelligente Dienste für grenzenlose Netzwerke und IPv6

Beschreibung:
Sherri Liebo ist Vicepresident des Bereichs Customer Segment Marketing bei Cisco Services und erläutert Neuerungen im Cisco Network Optimization Service, darunter intelligente Analysemöglichkeiten und Überprüfung der IPv6-Gerätetauglichkeit.

Tags:
Technologie, Cisco Services, Services, intelligente Services, IPv4, IPv6

URL:
http://www.youtube.com/watch?v=GJpb_MDrYFI

Tags/Stichwörter: Cisco, IPv6

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