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November 20, 2013 09:30 ET

Das britische Atomic Weapons Establishment nutzt SGI-Superrechner für sein Forschungsprogramm

ICE X-Systeme sollen Forschung und wissenschaftliche Modellierung für das britische Rüstungsunternehmen beschleunigen

DENVER, CO--(Marketwired - Nov 20, 2013) - SGI (NASDAQ: SGI), der renommierte Marktführer für Hochleistungscomputing und Big Data, gab heute bekannt, dass Atomic Weapons Establishment (AWE) im Vereinigten Königreich drei SGI(R) ICE(TM) X-Systeme ausgewählt hat, um den Ausbau der wissenschaftlichen und technologischen Fähigkeiten zu forcieren und die Simulationsmethoden zu verbessern, die für die Überprüfung der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Trident-Gefechtsköpfe eingesetzt werden.

Atomic Weapons Establishment stellt die Gefechtsköpfe für die nukleare Abwehr Großbritanniens, die Trident, her und wartet diese. Dies umfasst den gesamten Lebenszyklus der nuklearen Gefechtsköpfe, von der ursprünglichen Konzeption, der Einschätzung und Konstruktion über die Komponentenherstellung und deren Zusammenbau, Unterstützung der Wartung während der Betriebsdauer, die Außerbetriebnahme und letztendlich die Entsorgung.

"Wir suchen ständig nach Wegen, um Programme zu verbessern und zu entwickeln, die das britische Atomwaffenprogramm unterstützen", sagte Ken Atkinson, HPC Strategie- und Beschaffungsmanager bei AWE. "Wir haben uns für SGI entschieden und ihre ICE X M-Cell-Systeme als eine flexible und ausbaufähige Infrastruktur gewählt, die es uns ermöglicht, die Sicherheit und Wirksamkeit der Trident-Gefechtsköpfe im Rahmen des Kernwaffenteststopp-Vertrags zu gewährleisten. Modernste Hochleistungscomputingsysteme sind das Fundament unseres Forschungsprogramms. Die Supercomputingsysteme von SGI sollen uns dabei unterstützen, Forschung und Entwicklung zu beschleunigen. SGI hat unseren strengen Überprüfungsprozess bestanden und konnte unseren engen Terminplan für Herstellung, Werkstests, Lieferung und Inbetriebnahme einhalten."

Dank seiner hoch entwickelten wissenschaftlichen und technologischen Fähigkeiten kann AWE die strengen Sicherheitsvorschriften erfüllen. So muss beispielsweise die Wartung der Tridents ohne wirkliche Nukleartests erfolgen, weil das Vereinigte Königreich als Unterzeichner des Kernwaffenteststopp-Vertrags keine Tests durchführen kann, die nukleare Einbringungen in den Boden, das Grundwasser, in die Atmosphäre oder in den Weltraum bewirken. AWE muss deshalb permanent Methoden entwickeln, welche die Sicherheit und Zuverlässigkeit der nuklearen Gefechtsköpfe mittels eines forschungsbasierten Programms überprüfen.

"Unser ständiges Engagement für AWE sorgt dafür, dass sie sich um die Zukunft von Atomwaffen kümmern und ihre Forschungsvorhaben sicher und strategisch durchführen können", erklärte Jorge Titinger, President und CEO von SGI. "Unser SGI ICE X-System ist ausbaufähig und flexibel und setzt AWE in die Lage, ein breites Spektrum an Anwendungen auszuführen und die wissenschaftliche Modellierung zu verbessern."

Die neuen SGI ICE X -Systeme helfen AWE beim schnelleren Erzielen von Ergebnissen durch genauere Modellierung und schnelle Erweiterung auf mehr wissenschaftliche Modelle -- außerdem erhalten sie auf einfache Weise zusätzliche Kapazität für ihren zukünftigen Modellierungsbedarf. Das ICE X-System bietet dank seiner Konstruktion mit auf Rackebene redundant ausgelegter Leistung und Kühlung mittels Luft, warmem oder kaltem Wasser für verstärkte Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Das Ergebnis ist ein System mit bisher unerreichtem Wirkungsgrad, Leistung und Gesamtwert.

AWE wird zwei SGI ICE X M-Cell-Systeme und ein einzelnes ICE X D-Cell-Testsystem mit einer kombinierten Spitzenleistung von 1,8 Petaflops (tausend Billionen Berechnungen pro Sekunde) installieren. Die SGI ICE X M-Cell-Systeme teilen sich mehr als 8000 Intel(R) Xeon(R)-Prozessoren, konkret den Typ Ivy Bridge E5-2680 v2 2.8GHz (115w). Jedes System hat ein Anzeige-Teilsystem auf der Basis von SGI(R) VizServer(R) und einige High-Memory-Nodes für die Altanwendungen. Das Netzwerk ist ein FDR Infiniband(R) und die Speicherung wird durch 6 x DDN SFA12k besorgt. Sie liefern eine Gesamtleistung von mehr als 150 GB/Sekunde über das Lustre-Paralleldateisystem.

Das SGI ICE X ist das einzige System seiner Klasse, das eine Erweiterungsmöglichkeit innerhalb von Technologiegenerationen und übergreifend bietet, bei Aufrechterhaltung des ununterbrochenen Produktionsflusses. Es ist die einzige Plattform, die eine nahtlose Erweiterung von einigen Zig-Teraflops auf Zig-Petaflops ermöglicht.

AWE ist seit mehr als 10 Jahren Kunde von SGI. AWE nutzt außerdem zwei SGI(R) Altix(R) UV 1000 Systeme für die schnelle Lösung von technischen Großspeicherproblemen. Sie kommen zusätzlich zu einem SGI(R) Altix(R) XE500-basierten Cluster für die Visualisierung sowie zu einem bladebasierten SGI(R) Altix(R) 4700 Supercomputer.

Atomic Weapons Establishment (AWE)
Atomic Weapons Establishment ist seit über 50 Jahren von zentraler Bedeutung für die Verteidigung des Vereinigten Königreichs. Das Unternehmen liefert und wartet die Gefechtsköpfe für die Tridents, die atomaren Abschreckungswaffen des Landes. Die Tätigkeiten umfassen den gesamten Lebenszyklus der nuklearen Gefechtsköpfe, von der ursprünglichen Konzeption, der Einschätzung und Konstruktion über die Komponentenherstellung und deren Zusammenbau, Unterstützung der Wartung während der Betriebsdauer, die Außerbetriebnahme und letztendlich die Entsorgung.

Außer den 4500 Angestellten arbeiten mehr als 2000 Dienstleister für AWE. Das Personal besteht aus Wissenschaftlern, Ingenieuren, Technikern, Handwerkern und Sicherheitsspezialisten, aber auch aus Geschäfts- und Verwaltungsexperten -- viele von ihnen nehmen in ihren Gebieten Spitzenpositionen ein.

Die Werke und Anlagen von AWE gehören der Regierung, aber das britische Verteidigungsministerium (MOD) hat einen regierungseigenen Auftrag für den Betrieb mit AWE Management Limited (AWE ML) für die Verwaltung des Tagesbetriebs und die Wartung des britischen Nukleararsenals. AWE ML hat drei gleich beteiligte Aktionäre: Serco, Lockheed Martin und Jacobs Engineering Group. Weitere Informationen finden Sie auf: http://www.awe.co.uk

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