SOURCE: Symantec Corporation

November 29, 2010 10:40 ET

Deutsche werden schätzungsweise 10,57 Milliarden Euro für Weihnachtseinkäufe im Internet ausgeben

Ein erfolgreiches Onlineshopping-Jahr neigt sich dem Ende zu - doch Internethändler, die die Sicherheitsbedenken ihrer Kunden ignorieren, laufen Gefahr, im Weihnachtsgeschäft leer auszugehen

BERLIN--(Marketwire - November 29, 2010) - YouGov hat im Auftrag von Norton, einer Geschäftseinheit von Symantec, eine unabhängige Umfrage durchgeführt. Sie zeigt, dass deutsche Internetnutzer an Weihnachten bis zu 10,57 Milliarden Euro online ausgeben werden*. Beinahe jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) rechnet damit, mehr Geschenke, Dekoration und Lebensmittel online zu kaufen, als im vergangenen Jahr und fast die Hälfte (46 Prozent) plant, ungefähr die gleiche Summe auszugeben wie Weihnachten 2009. Online-Käufer wollen dieses Jahr zu Weihnachten durchschnittlich 239,46 Euro ausgeben. Doch die Endverbraucher haben auch Sicherheitsbedenken beim Einkaufen im Netz. Die Umsätze von Onlinehändlern könnten darunter leiden.

Im Detail ergeben die Auswertungen, dass fast ein Drittel aller Befragten (30 Prozent) zwischen 101 und 250 Euro ausgeben werden. Die 35- bis 44-Jährigen sind die aktivsten Einkäufer im Netz: 83 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe shoppen online und werden voraussichtlich durchschnittlich 243,93 Euro aufwenden. 22 Prozent aus dieser Gruppe erwarten, dass sie dieses Jahr online mehr Geld ausgeben werden als 2009. Dennoch gab einer von fünf befragten Online-Konsumenten (17 Prozent) an, dass Sicherheitsbedenken ihn davon abhalten würden, die diesjährigen Weihnachtseinkäufe online zu tätigen. Gründe sind hier vor allem die Angst vor Online-Identitätsdiebstahl und -Betrug, die von sieben Prozent der Befragten genannt wurde, die Angst, Opfer eines Cyberkriminellen zu werden (sechs Prozent), mangelndes Vertrauen in die Webseite des Online-Shopping-Anbieters (zwei Prozent) sowie die Furcht, unwissentlich Malware oder einen Virus herunterzuladen (ebenfalls zwei Prozent).

Onlinehändler müssen die Sicherheit ihrer Webseite erhöhen und ein vertrauenswürdiges Umfeld schaffen, damit potenzielle Kunden bei ihnen einkaufen.

Die Weihnachtsumfrage zum Onlinehandel hat folgende Trends bei deutschen Online-Einkäufern festgestellt:

  • Männer rechnen damit, diese Weihnachten mehr Geld online auszugeben (durchschnittlich 219,18 EUR) als Frauen (durchschnittlich 188,08 EUR)
  • Einwohner von Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland sind am großzügigsten bei der Planung ihrer Online-Einkäufe für Weihnachten (durchschnittlich 226,77 EUR)
  • Im Gegensatz dazu sind die Einwohner von Nordrhein-Westfalen am zögerlichsten, Geld im Internet zu investieren (durchschnittlich 184,88 EUR)
  • Wenig überraschend ist, dass die Altersgruppe mit dem höchsten verfügbaren Einkommen, die 35- bis 44-Jährigen, plant, online die höchsten Summen im Weihnachtsgeschäft auszugeben (durchschnittlich 242,93 EUR)

Gliederung nach Bundesländern:

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  Region                                     Durchschnittlich erwartete
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                                            Deutscher für Online-Einkäufe
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  Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland                  226,77 EUR
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  Bayern                                             222,99 EUR
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  Sachsen, Thüringen                                 208,25 EUR
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  Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,               202,66 EUR
   Sachsen-Anhalt
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  Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein,               192,47 EUR
   Niedersachsen
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  Baden-Württemberg                                  187,05 EUR
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  Nordrhein-Westfalen                                184,88 EUR
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Tipps für den Online-Einkauf:

Joachim Gebauer, Sicherheitsexperte bei Symantec, sagt: ¿Deutsche Internetnutzer sind bereit, viel Geld zur Weihnachtszeit auszugeben und sind berechtigterweise vorsichtig, wenn es um Online-Einkäufe geht. Dabei kann man sich als Online-Käufer durch einfache Maßnahmen schützen. Gerade zur Weihnachtszeit sind vermehrt Betrüger unterwegs. Doch wenn man aufmerksam ist und sich nur auf vertrauenswürdigen Webseiten bewegt, kann man ohne großes Risiko von den Vorteilen des Online-Shoppings profitieren."

Die folgenden Tipps von Norton helfen, sich bei den Online-Weihnachtseinkäufen vor Cyberkriminellen zu schützen:

  • Nutzen Sie eine Kreditkarte, keine Debitkarte. Die Belastung ihrer Debitkarte wird direkt von Ihrem Konto abgebucht.
  • Nutzen Sie starke Passwörter. Passwörter sollten aus mindestens acht Zeichen bestehen und Zahlen und Sonderzeichen beinhalten. Nutzen Sie, wenn möglich, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das bedeutet, dass sie neben ihrem Nutzernamen und Passwort ein zusätzliches Einmalpasswort eingeben müssen, das aus einem sechsstelligen Sicherheitscode besteht.
  • Achten Sie auf Zeichen, die die Sicherheit von Webseiten signalisieren. Bevor Sie vertrauliche Daten eingeben, sollten Sie überprüfen, dass die URL mit https beginnt. Das ¿s" steht für ¿sicher". Verwenden Sie stets die neuesten Browser-Versionen, die bei verschlüsselten und geprüften Verbindungen eine grünhinterlegte EV-SSL-Adressleiste anzeigen und damit die Authentizität der Seite bestätigen. Achten Sie außerdem auf ein Sicherheitssiegel wie das VeriSign Trusted Seal.
  • Geben Sie keine persönlichen Informationen preis. Geben Sie keine persönlichen Daten wie Nutzernamen oder Passwörter heraus.
  • Schützen Sie Ihren Computer. Achten Sie darauf, dass Ihr System immer mit der neuesten Version einer Sicherheitssoftware wie beispielsweise Norton Internet Security geschützt ist.

Tipps für Webseitenbetreiber:

Joachim Gebauer, Sicherheitsexperte bei Symantec, sagt: ¿Online-Händler sollten einige einfache Maßnahmen ergreifen, um ein vertrauenswürdiges Online-Umfeld zu schaffen. Sicherheitsmaßnahmen sollten für Online-Einkäufer deutlich sichtbar sein, um das Vertrauen in die Webseite zu steigern. Außerdem sollten Webseiten ein Siegel nutzen, das Vertrauen signalisiert und sie sollten sicherstellen, dass vertrauliche Nutzerdaten durch EVSSL geschützt werden. Dabei wird in sicheren Browsern eine grüne Adressleiste angezeigt, an der Kunden erkennen können, dass sie sich auf einer stark authentifizierten Webseite befinden. Auch Kontaktdaten und Sicherheitsrichtlinien sollten prominent platziert werden. Eine offensichtlich sichere Webseite kann erwiesenermaßen den Umsatz steigern und die Abbruchrate senken."

Norton rät zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen für Online-Händler, um das Vertrauen in ihre Webseiten zu erhöhen und mehr Käufer zum Online-Shopping von Weihnachtsgeschenken zu ermutigen:

  • Lassen Sie Ihre Webseite auf Malware scannen: Es ist wichtig, Ihre Webseite vor Viren und anderer Malware zu schützen. Andernfalls gehen Sie das Risiko ein, von Suchmaschinen wie Google auf eine Blacklist gesetzt zu werden.
  • Verschlüsseln Sie die persönlichen Daten Ihrer Kunden: Nutzen Sie ein SSL-Zertifikat, oder besser Extended Validation SSL, damit Ihre Kunden klar erkennen können, dass ihre Daten geschützt sind.
  • Nutzen Sie ein Siegel, das Vertrauen signalisiert: Lassen Sie auf Ihrer Webseite ein bekanntes Sicherheitssiegel anzeigen. Studien haben ergeben, dass Verbraucher mehr Vertrauen in Webseiten haben, die ein Sicherheitssiegel wie das VeriSign Trust Seal anzeigen.
  • Schützen Sie Nutzerkonten: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die User Ihrer Webseite sichere Nutzernamen und Passwörter auswählen. Beides kann leicht von Hackern geknackt werden. Ergänzen Sie die Authentifizierung durch einen zusätzlichen Schutz wie VeriSign Identity Protection.
  • Steigern Sie das Vertrauen Ihrer Kunden: Zeigen Sie ganz klar, dass Ihre Webseite sicher ist und dass Sie alles zum Schutz der persönlichen Daten und der Identität ihrer Kunden unternehmen. Lassen Sie Ihre Sicherheitszertifikaten anzeigen und zeigen Sie Transparenz, indem Ihre Kontaktdaten leicht zu finden sind.

Die unabhängige Studie wurde in vier europäischen Ländern durchgeführt: Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Schweden. Die Ergebnisse zeigen, dass 18 Prozent der volljährigen Internetnutzer in Deutschland und dem Vereinigten Königreich in diesem Jahr mehr Weihnachtseinkäufe online erledigen werden als 2009. In Schweden sind es 13 Prozent, in Frankreich 12 Prozent. Die Gesamtsumme, die voraussichtlich in allen vier Märkten ausgegeben wird, beträgt 26,1 Milliarden Euro**, wobei in Großbritannien die mit 193,65 Pfund (ca. 226,42 Euro) im Durchschnitt höchsten Ausgaben pro Studienteilnehmer festgestellt wurden. Die französischen Teilnehmer zeigen das größte Sicherheitsbewusstsein: Nahezu ein Viertel (24 Prozent) gibt an, dass Sicherheitsbedenken sie am meisten vom Online-Einkauf der Weihnachtsgeschenke abhalten würden. Die Gründe dafür sind Angst vor Online-Identitätsdiebstahl und -Betrug mit 15 Prozent, kein Vertrauen in die Webseite, auf der sie kaufen würden, mit vier Prozent, Angst, Opfer eines Cyberkriminellen zu werden mit drei Prozent und die Befürchtung unwissentlich Malware oder einen Virus herunterzuladen mit zwei Prozent.

Über die Umfrage:

Alle Zahlen wurden, sofern nicht anders angegeben, von YouGov Plc erhoben. Die Stichprobengröße lag bei 2.168 Volljährigen in Großbritannien, 1.020 in Deutschland, 1.000 in Frankreich und 1.020 in Schweden. Die Umfrage wurde vom 2. bis 9. November 2010 erhoben. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Die Zahlen wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Volljährigen der einzelnen Länder (Alter 18+).

*Schätzung basierend auf Daten des Statistischen Bundesamts, die besagen, dass es in Deutschland 52 Millionen volljährige Internetnutzer gibt. Im Durchschnitt geben die deutschen Studienteilnehmer 203,04 Euro im Weihnachtsgeschäft online aus. Insgesamt werden die Deutschen schätzungsweise 10,57 Milliarden Euro online für Weihnachtseinkäufe ausgeben.

**Schätzung basierend auf folgenden Zahlen:

                           UK         Frankreich    Deutschland    Schweden
Zahl der
 Volljährigen           38,300,000    37,490,000     52,042,000   6,083,933
Durchschnittlich
 erwartete
 Ausgaben in
 lokaler Währung        GBP 193.65    EUR 158.00     EUR 203.04   1404.3 kr
Durchschnittlich
 erwartete
 Ausgaben (GBP)             193.65        134.12        172.358     127.075
Gesamtausgaben
 Online (GBP)        7,416,795,000 5,028,158,800  8,969,855,036 773,115,786
Gesamtausgaben
 Online (EUR)                                    10,566,607,680
Summe (GBP)         22,187,924,622
Summe (EUR)         26,120,941,975
Summe (kr)         244,962,440,753

Umrechnungskurse:
Euro: GBP 1 = EUR
 1.17801
Schwedische Krone:
 GBP 1 = 11.0514
 kr

  • Zahlen für Frankreich von Médiamétrie (ein Marktforschungsunternehmen für Media- und Onlinemediadaten)
  • Zahlen für Deutschland vom Statistischen Bundesamt
  • Zahlen für Schweden von Statistiska Central Byrån (Statistisches Zentralamt)

Über Symantec

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