SOURCE: The Art Economist

November 24, 2010 19:44 ET

Weltweite Einführung des Magazins The Art Economist

WEST PALM BEACH, FLORIDA--(Marketwire - November 24, 2010) - Eine neue Zeitschrift mit dem Titel The ART ECONOMIST, zu der auch eine private, interaktive Website gehört, wird im Januar 2011 eingeführt. In dem Magazin werden die bedeutenden kreativen und finanziellen Erfolge der weltweit führenden lebenden Künstler gewürdigt und ansprechend dargestellt. Dabei kommt auch auf den wirtschaftliche Aspekt der Gegenwartskunst - Kunst als Ware und Anlagemöglichkeit - nicht zu kurz: die 300 Spitzenverdiener unter den lebenden Künstlern werden aufgeführt, und es werden auch Empfehlungen ausgesprochen, welche vielversprechenden neuen Künstler man hinsichtlich ihres tatsächlichen Erfolgs mitverfolgen sollte.

In der ersten Ausgabe des Magazins findet sich beispielsweise ein Leitartikel von David W. Galenson, einem bekannten Wirtschaftsprofessor an der University of Chicago, der sich der Geburt des Kunstmarktes von Picasso bis Hirst widmet, sowie ein Feuilleton des Peking-Korrespondenten Drew Hammond, das den steilen Aufstieg des chinesischen Künstlers Tang Song verfolgt, der in absoluter Armut begann und in weniger als einem Jahrzehnt reich wurde. Daneben findet sich eine Analyse der jungen, vielversprechenden chinesischen Künstler. In ihrer monatlichen Kolumne spricht Elizabeth Sobieski mit James Rosenquist über sein Leben und seine Autobiografie „Painting Below Zero“, und Julie L. Belcove, die das jährliche Kunstheft des Magazins W ins Leben rief und redaktionell betreute, erkundet die aktuelle Finanzlage in der Kunstwelt.

In jedem Heft sind detaillierte Übersichten zu dreissig Künstlern vertreten, deren Namen auf der Liste der 300 Spitzenverdiener stehen. Im ersten Heft finden sich u.a. Chuck Close, Robert Gober, Barbara Kruger, Mark di Suvero, Brice Marden, Marilyn Minter, Jack Pierson, John Currin, Karin Davie, Lisa Yuskavage, Vik Muniz, Christopher Wool, John Chamberlain, Cy Twombly und Helen Frankenthaler. Das Magazin ist wie ein Museumskatalog aufgemacht. Ganz im Sinne des Beratungsziels ist Werbung aus der Zeitschrift verbannt. Ein Jahresabonnement kostet 400 US-Dollar und umfasst neben den 10 Heften auch uneingeschränkten Zugang zur Magazin-Website. Die Zeitschrift ist nicht im Zeitschriftenhandel erhältlich. Sie richtet sich an Sammler hochpreisiger Gegenwartskunst und Wall Street-Investoren sowie den internationalen Kreis der Fachleute in der Kunstwelt.

Erdacht wurde das Magazin von Fred Alger, der in Finanzkreisen legendären Ruf wegen seiner bemerkenswerte Erfolge geniesst, die seiner 1964 gegründeten Investmentgesellschaft Rekordgewinne einbrachte. In den 1990igern gehörten seine an Kunden ausgezahlten Gewinnen mit Renditen von bis zu 72% zu den höchsten in den USA. Fred Alger, Kunstsammler und ehemaliges Vorstandsmitglied des Museum of Modern Art, schwebte schon immer eine Zeitschrift vor, die sich einen ungeregelten und praktisch undurchschaubaren Markt widmet, der aussergewöhnlich einträgliche Verkäufe bietet, gleichzeitig aber faszinierend und verwirrend ist. Alger ist fest davon überzeugt, dass Wall Street die immer wiederkehrenden Möglichkeiten für Profite und den beständig zunehmenden Wert des Gegenwartskunst-Markts anerkennt,und dass eine übersichtliche und eingängige Zeitschrift, die sich dieser Themen annimmt, bis jetzt nicht erhältlich war. In seinem Brief des Herausgebers schreibt Algers: „Ein Schüssel für erfolgreiche Investitionen an der Wall Street ist der Kauf von Unternehmen, die überrauschend gute Ergebnisse erzielen können -- übergrosse Renditen gehören zu solchen 'angenehmen Überraschungen'. Von daher ist es interessant, dass im Zeitraum von 2008-2010 über 90% der erzielten Auktionspreise bei den von uns beobachteten 300 Gegenwartskünstlern über den vor der Versteigerung erfolgten Schätzungen lagen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Auktionshäuser ihre Preisschätzungen möglichst attraktiv gestalten, so fallen die erzielten Ergebnisse dennoch weiterhin in die Kategorie der 'angenehmen Überraschungen'. Dies stüzt die Überzeugung, dass eine Anlage in Kunst lukrativer ist als eine Anlage in Aktien. Als Bonus kommt dabei noch hinzu, dass es Freude bereitet, diese Art von Investitionen anzusehen. Das Magazin The Art Economist konzentriert sich auf die wichtigsten Zutaten für den Erfolg eines Künstlers: Ausbildung, Originalität, Förderung, Eigentumsrecht und als letzte Zutat: ein übermächtiges Streben des Künstlers nach Ruhm und Reichtum.“

Alger rief die Firmen-Kunstsammlung 1985 ins Leben und stellte eine Vollzeit-Kurator dafür ein. Zunächst lag Algers Schwerpunkt in erster Linie auf dem Erwerb von emporstrebenden amerikanischen Malern, aber schon bald nahm er international bekannte Foto-Arbeiten hinzu. Zu den Künstlern, deren Werke er kaufte, gehörten Cindy Sherman, John Baldessari, Richard Prince, Hiroshi Sugimoto und Vito Acconci. Leider fiel ein Grossteil dieser Sammlung dem Terroristenanschlag auf World Trade Center zum Opfer.

Alger ist dafür bekannt, dass er fachkundige Teams von Experten, Forschern und Analysten zusammenstellt. Auch hat er sich mit seinen erfolgsgekrönten Konzepten und Ideen einen Namen gemacht. Zum Chefredakteur des Magazin hat er Bruce Helander berufen, einen Künstler, Kritiker und ehemaligen Herausgeber und Redakteur eines Kunstmagazins. Bruce Helander ist weiterhin White House Fellow des National Endowment for the Arts (NEA), Provost und Vizepräsident des Bereichs Akademischen Angelegenheiten an der Rhode Island School of Design. Einen Grossteil seiner Laufbahn verbrachte Helander als Künstler. In New York wird er von der angesehenen Marisa de Re Gallery vertreten. Zu den Sammlern seiner Werke gehören Koryphäen wie Jane Holzer, Beth DeWoody, Blake Byrne und der verstorbene John Kluge. Sein Werke finden sich in über 50 Museen, darunter das Guggenheim, Whitney und Metropolitan. Er schreibt Beiträge für das Magazin The New Yorker und hat zahllose veröffentlichte Kritiken über Künstler, darunter Bourgeois, Oehlen, Lichtenstein und Artschwager, verfasst. Sein neuestes Buch - Learning to See - kam kürzlich in die Indie-Award-Endauswahl. In den 1980igern hatte er Galerien auf dem West Broadway (New York) und auf Worth Avenue (Palm Beach). Auch war er Kurator von über 100 Ausstellungen in Museen und Galerien, darunter Ausstellungen zum Werk von Noland, Chamberlain, Poons und Duane Hanson.

Mitherausgeberin des Magazins ist Marisa J. Pascucci, die ehemalige Kuratorin des Bereichs Amerikanische Kunst am Norton Museum of Art, Kuratorin des Everson Museum of Art, Syracuse, und Mitkuratorin von Sammlungen und Ausstellungen des Montgomery Museum of Fine Arts. Als weitere Verfasser von Beiträgen für das Magazin finden sich Leslie Alexander, eine New Yorker Künstlerin, die seit 25 Jahren als Kunstberaterin für Sammler, sowohl Unternehmens- und als Privatkunden, arbeitet und dem Vorstand der BRIC Arts/Media/Bklyn angehört, sowie Gary Walther, dem ehemaligen Chefredakteur der Zeitschriften Departures, Expedia Travels und ForbesLife. Für die Gestaltung des Magazins ist Daniel Ellis verantwortlich, der zahllose Ausstellungskataloge und Bücher für Museen, Galerien und Künstler gestaltet hat, darunter Hunt Slonem und das Harvard University Peabody Museum. Er hat auch bei einem Gemeinschaftsprojekt zum Werk von Mies van der Rohe mitgewirkt. Fotobeiträge stammen u.a. von Amy Arbus, Ralph Gibson und Harry Benson.

Ein der Markteinführung vorausgehender privater Empfang für die Presse und ausgesuchte Gäste fand am 18. November in New York im New Museum statt. Die erste Veranstaltung, auf der das Magazin der Öffentlichkeit vorgestellt wird, findet am 1. Dezember im Art Basel Miami Beach statt. Leser, die das Magazin abonnieren möchten, können dies auf der Website unter www.thearteconomist.com oder telefonisch unter der Rufnummer +1 877.890.7618 tun.

The Art Economist ist ein Presse-Sponsor der Initiative Autism Speaks.

Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an: Christine Smalls-Winfield, Verwaltungs-Ansprechpartner für die Presse, press@thearteconomist.com oder Telefon +1 505.955.8966. Eine Möglichkeit, Probeseiten des ersten Hefts und Fotos der Prominenten auf dem im New Museum anlässlich der Einführung gegebenen Empfang anzuschauen, finden Sie unter: http://presspreview.thearteconomist.com

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